Interview Fachwerk „Ein(e) Engel(s) für Düsseldorf“

Heike Engels aus Burscheid ist von der Regionalkonferenz der SPD auf Listenplatz 8 für die Land
tagswahl im kommenden Jahr gewählt worden. „Ich empfinde das als großen Vertrauensbeweis, der mir einen zusätzlichen Schub gibt, Bürgerinnen und Bürger davon zu üb
erzeugen, dass ich die Richtige bin, ihre Interessen im Landtag zu vertreten“, so Heike Engels im Gespräch mit der Redaktion Fachwerk.

Fachwerk: Warum engagiert sich eine junge Frau in der heutigen Zeit für Politik und will sogar in den Landtag?

Heike Engels:

Meine Motivation, mich politisch zu engagieren begann bereits mit 13 Jahren. Schon damals wollte ich meine Überzeugungen vertreten und mich für meine Mitmenschen einsetzen. Politik geht uns alle an – auch und vor allem junge Menschen, denn Politik entscheidet über unsere Zukunft. Leider sind auf Landesebene kaum junge Menschen vertreten. Dies möchte ich ändern!

Fachwerk: Welche politischen Ziele hast du und welche Schwerpunkte willst du in Düsseldorf setzen?

Heike Engels:

Viele Bereiche und Themen interessieren mich. Daher würde ich am liebsten überall mitmischen. Schwerpunktmäßig würde ich meine Arbeit im Landtag aufgrund meiner bisherigen Laufbahn und Ziele wohl im Bereich Schule und Weiterbildung ansiedeln. Chancengleichheit in der Bildungspolitik ist mir besonders wichtig – Bildung muss bezahlbar bleiben und darf nicht abhängig von teurer Nachhilfe sein. Dies gilt auch für die Bildung an Hochschulen. Daher bin ich strikt gegen die Wiedereinführung von Studiengebühren. Für meine Kinder später wünsche ich mir stressfreies lernen, eine längere Jugend und kein Turbo-Abi. G9 muss wieder möglich sein. Zudem möchte ich mich für einen besseren Übergang von Schule und Beruf einsetzen. Sanierung, Modernisierung und dahingehend auch die Digitalisierung von Schulen sind wichtig.

Fachwerk: Du trittst im Rheinisch Bergischen Kreis an. Was willst du in Düsseldorf konkret für deine Heimatregion tun?

Heike Engels:

Der Rheinisch Bergische Kreis schafft durch seine ländliche Region und zentrale Lage eine ideale Ausgangslage für Tourismus und Naherholung, Freizeit und Radsport und hat damit beste Voraussetzungen für einen Ort an dem Kinder glücklich und wohlbehütet aufwachsen können. Damit dies auch so bleibt, muss die Infrastruktur ausgebaut werden. Kürzere Wegzeiten und flexiblere Mobilitätsangebote sollen den hier lebenden Menschen helfen, besser von A nach B zu kommen. Zeit für Familie statt stundenlanger Stau! Zudem benötigen wie dringend bezahlbaren Wohnraum auf Miet- und Eigentumsbasis, integriert und barrierefrei. In Kombination mit modernen und der Aktualität angepassten Schulen, sowie der Sicherung des Wirtschaftsstandorts RBK durch kreisübergreifende Gewerbeflächennutzung soll dazu beitragen, unsere Region lebens- und liebenswert zu gestalten.

Fachwerk: Liebe Heike, danke für das Gespräch. Wir wünschen viel Erfolg!